1. Genossenschaftsmitglied werden:

Wer Mitglied der Genossenschaft werden möchte, unterstützt diese mit einer einmaligen Einlage in Höhe von 150 €. Dieser Betrag wird bei Austritt zurückgezahlt. Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder ist grundsätzlich unbegrenzt. Jedes Mitglied der Genossenschaft hat bei Abstimmungen eine Stimme.

  1. Gemüseanteil zeichnen:

Als Genossenschaftsmitglied hat zusätzlich man die Möglichkeit, einen Ernteanteil zu zeichnen. Dadurch erhält man Anspruch auf einen Teil der Ernte, die wöchentlich an der SoLawi-Halle ausgegeben wird. Die Ernteanteile sind begrenzt. Für den Fall, dass alle Anteile vergeben sind, gibt es eine Warteliste.

Zu Beginn des Anbaujahres werden die Kosten für das Jahr kalkuliert und auf die Anzahl der Ernteanteilszeichner heruntergerechnet. So ergibt sich der durchschnittliche Betrag, den ein Mitglied pro Monat für seinen Ernteanteil bezahlen sollte.

  1. An der Bieterrunde teilnehmen:

In einem Bieterverfahren wird der Finanzbedarf für das Anbaujahr dann gedeckt: Anhand des empfohlenen Monatsbeitrags bietet jedes Mitglied für seinen Ernteanteil verpflichtend einen monatlichen Beitrag nach seinen finanziellen Möglichkeiten. Ist nach der ersten Bieterrunde der Finanzbedarf nicht gedeckt, geht es in eine weitere Bieterrunde, in der die Mitglieder ihr Gebot anpassen.

  1. Einen Hühneranteil buchen:

Jedes Genossenschaftsmitglied hat auch die Möglichkeit einen Hühneranteil zum Festpreis zu zeichnen. Eine Teilnahme an der Bieterrunde ist dafür nicht notwendig. Ein Hühneranteil umfasst die wöchentliche Abholung von Eiern sowie in unregelmäßigen Abständen die Abnahme eines Suppenhuhns oder Hähnchens. In Zeiten der Mauser können keine Eier ausgegeben werden, die Kosten fallen natürlich weiterhin an.

  1. Mithelfen:

Die Aufgaben bei der SoLawi sind vielfältig. Vor allem zur Unterstützung des Gärtnerteams werden helfende Hände immer benötigt. Im Finanzplan ist daher die freiwillige Mitarbeit der Mitglieder in der SoLawi eingeplant. Wer nicht mitarbeiten kann, kann dies aber z.B. auch durch einen entsprechend höheren monatlichen finanziellen Beitrag ausgleichen.